Rund um das Wohnungseigentumsrecht

Das Woh­nungs­ei­gen­tums­recht beschäf­tigt sich mit dem Zusam­men­le­ben der Bewoh­ner von Eigen­tums­woh­nun­gen oder Rei­hen­häu­sern, die recht­li­ch zusam­men­ge­hö­ren. Unter Woh­nungs­ei­gen­tum ver­steht man eine beson­de­re recht­li­che Form von Allein­ei­gen­tum an einer Woh­nung in Ver­bin­dung mit dem Eigen­tum an einem Bruch­teil am gesam­ten Gebäu­de (§ 1 Abs. 2 WEG). Son­der­ei­gen­tum kann nicht nur an Wohn­räu­men bestehen, son­dern auch an Räu­men, die nicht Wohn­zwe­cken die­nen. Dies sind bei­spiels­wei­se Gewer­be­flä­chen oder Stell­plät­ze in einer Gara­ge. Das Gesetz spricht in einem sol­chen Fall von Teil­ei­gen­tum (§ 1 Abs. 3 WEG).

Typi­sche Rechts­fra­gen im Zusam­men­hang mit Woh­nungs­ei­gen­tums­recht sind zum Bei­spiel:

  • die Begrün­dung des Woh­nungs­ei­gen­tums
  • die Rechts­ver­hält­nis­se der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer unter­ein­an­der
  • die Ver­wal­tung des Woh­nungs­ei­gen­tums
  • Rechts­strei­tig­kei­ten im Zusam­men­hang mit Woh­nungs­ei­gen­tum
  • bau­li­che Ver­än­de­run­gen im Gemein­schafts­ei­gen­tum
  • Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men
  • Bewirt­schaf­tungs­kos­ten und Ver­wal­ter­ver­gü­tung
  • Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ver­samm­lun­gen, Anfech­tung von Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­be­schlüs­sen